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Aktuelles

WIDE & Paulo Freire Zentrum: GLOBAL INEQUALITY TALK #6: Gender – SDGs – Österreich

Genderdebatte zwischen Care, reproduktiver Gesundheit und Gleichberechtigung

Am Podium: Henrike Brandstötter (NEOS) und Claudia Thallmayer (WIDE)
Moderation: Gerald Faschingeder (Paulo Freire Zentrum)
Termin: Mi., 27. Oktober 2021 um 16.00-16.45 Uhr
Format: Zoom Webinar
Sprache: Deutsch

Geschlechtergleichstellung ist eine der zentralen Forderungen der Nachhaltigen Entwicklungsziele. Bis 2030 sollen alle Formen der Diskriminierung von Frauen und Mädchen überall auf der Welt beendet werden. Alle Formen von Gewalt gegen und die Ausbeutung von Frauen und Mädchen sollen abgeschafft werden. Unbezahlte Pflege- und Hausarbeit soll anerkannt werden. So lauten einige Unterziele. Die Corona-Krise führte zu einem drastischen Anstieg von häuslicher Gewalt. Laut UNWomen sind in mehreren Ländern Anrufe bei Hilfetelefonen gegen häusliche Gewalt um 60-700 Prozent gestiegen.

Was kann Österreich tun, um Geschlechtergleichstellung weltweit durchzusetzen? Welche Rolle spielt dabei das österreichische Parlament?

Henrike Brandstötter setzt sich als Nationalratsabgeordnete und entwicklungspolitische Sprecherin der NEOS im österreichischen Parlament für Gendergerechtigkeit ein. Claudia Thallmayer arbeitet beim Entwicklungspolitischen Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven WIDE zum Thema Nachhaltige Entwicklung und Frauenrechte. Am Mi., 27. Oktober laden wir Sie ein zum Gespräch mit den beiden im Rahmen des Global Inequality Talks #6!

Zur Anmeldung hier!

 

Filmtipp:::Ab 5. November 2021: Walchensee Forever

Janna Ji Wonders | DE 2020 | 110 min

im Filmcasino, Margaretenstraße 78, 1050 Wien

Als eine Fee vom Walchensee stellt sich die fünfjährige Janna Ji Wonders in der ersten Szene vor. Wusste sie damals schon, dass sie später als Filmemacherin diesen wunderbaren Dokumentarfilm über die Frauen in ihrer Familie drehen würde? Vollkommen uneitel spannt sie einen Bogen von der Urgroßmutter bis hin zu ihrer kleinen Tochter und stellt die Frage: Was zählt am Ende wirklich?
Wonders führt uns vom Familiencafé am bayerischen Walchensee über Mexiko nach San Francisco zum „Summer of Love“, über Münchner Kommunen mit Rainer Langhans und indischen Ashrams schließlich zu einem Harem ̶ und immer wieder zurück zum Walchensee, der alles verbindet.
Gewinner Bester Dokumentarfilm beim Bayrischen Filmpreis 2020
2 Nominierungen Deutscher Filmpreis 2021: Bester Dokumentarfilm, Bester Schnitt
»Zum Staunen.« – 3sat Kulturzeit
»Ein berührender Film, voller Liebe und Humor.« – rbb Inforadio
»Ein absoluter Höhepunkt auf der Berlinale.« – Münchener Abendzeitung
Mehr Infos & Trailer

 

Buchpräsentationen: Mich hat nicht gewundert, dass sie auf Mädchen steht. Von Lisa Bolyos und Carolina Frank

Lisa Bolyos, Carolina Frank:
Mich hat nicht gewundert, dass sie auf Mädchen steht. Gespräche mit Eltern queerer Kinder
Achse Verlag 2021, 280 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3-9504831-9-2

In 18 Porträts widmen sich die Autorin Lisa Bolyos und die Fotografin Carolina Frank der Elternperspektive aufs Coming-out von schwulen, lesbischen, bisexuellen, trans, inter und nonbinären Kindern.

21.10.21, 20 Uhr im YellaYella!, Wien
25.10.21, 19 Uhr, in der Frauenbibliothek des AEP, Innsbruck
22.11.21, 19 Uhr, im Stichwort, Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung, Wien (zugänglich für Frauen, Lesben, Inter, Trans)
25.11.21, 19 Uhr, Frauenberatungsstelle Baden, Sitzungssaal der Volksbank Baden

Mehr Info hier!

 

Bei der Frauenhetz sind zwei Büroräume zu vermieten!

Informationen hier!

 

Nein zu Frauenfeindlichkeit und Rassismus auf höchster Ebene!

GEMEINSAMES STATEMENT

(10.6.2021) WIDE und weitere Frauenrechtsorganisationen und -Verbände verurteilen die frauenfeindlichen und rassistischen Äußerungen des (derzeit suspendierten) Leiters der Strafrechtssektion im Justizministerium, Christian Pilnacek, in einem Chat mit dem (inzwischen zurückgetretenen) Ex-ÖVP-Justizminister und Richter am Verfassungsgerichtshof, Wolfgang Brandstetter, bezogen auf zwei weibliche Mitglieder des Verfassungsgerichtshofs, darunter die Vize-Präsidentin des VfGH, auf das Schärfste.

…weiterlesen!

 

Plenum Montag, 17. Mai ab 18 Uhr

Thema „WOHNUNGS- UND OBDACHLOSIGKEIT VON FRAUEN*“

Danke an

Regina, Wohnungslosenaktivistin und Mitbegründerin von Hope Austria
Lina Daniel, MA – Teamleitung von betreut wohnen Volkshilfe Wien
Marlene Mutschmann-Sanchez, MA – Sozialarbeiterin bei betreut wohnen Volkshilfe Wien

 

Plenum 19. April 2021: Erarbeiten einer feministische Position zu Sterbehilfe bzw. assistiertem Suizid

Unser für das Dialogforum ab 26.4.2021 erarbeitetes Papier ist da:
21-04-26 POSITIONSPAPIER 20.000 FRAUEN

 

WICHTIG: Petition Mehr für Care – Feministisches Konjunkturpaket JETZT unterschreiben!!!

HIER unterschreiben!

 

Wann ist ein Mann ein Mann?

Univ.-Prof.in Luise Gubitzer zur Pandemie als Chance, vom Waren-Wohlstandsprojekt zum Care-Wohlstandsprojekt zu gelangen

weiterlesen hier!

 

Die Katholische Frauenbewegung fordert einen Systemwandel für Kirche und Gesellschaft

Katholische Frauenbewegung Österreichs zum Internationalen Frauentag 2021

[Wien, 5.3.2021, PA] Einen „Systemwandel“ in Kirche wie Gesellschaft fordert die Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März: „Hier wie dort braucht es grundlegende Veränderungen, um den Anspruch von Frauen auf gleiche Würde und gleiche Rechte in gelebte Praxis zu übersetzen“, so die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Angelika Ritter-Grepl. Im Bereich der Kirche bedeute das in erster Linie eine Abkehr von klerikalen Machtstrukturen und die Öffnung der Ämter für Frauen, auf gesellschaftlicher Ebene vor allem eine geschlechtergerechte Verteilung von Arbeit, Einkommen und Vermögen. „Unsere Authentizität als Katholische Frauenbewegung beruht darauf, in beiden Welten gleichermaßen für den notwendigen Wandel einzutreten, eng vernetzt sowohl innerhalb der Kirche als auch mit der Zivilgesellschaft“, so Ritter-Grepl.

Hier Weiterlesen!

 

One Billion Rising 2021

One Billion Rising Austria 2021

OBRA 2021 – Statement der Plattform 20000frauen/ Heidi Ambrosch

Eine großartige Aktion von Aiko Kazuko Kurosaki – im neunten Jahr nun zum ersten Mal leider nicht auf der Straße möglich, aber von ihr in großer Kraftanstrengung im Netz virtuell erlebbar.
Ich möchte im Namen der Plattform mein Statement mit dem Satz von Claudia Pitnik von der Kunsthalle Krems auf der Pressekonferenz beginnen und Aiko widmen:
Eine Frau tanzt für 1 Milliarde von Frauen – 1 Milliarde von Frauen tanzen für eine.
Eine Frage aus der Pressekonferenz blieb für mich unzureichend beantwortet: die Frage – warum bekommen Frauen- und Mädchennetzwerke keine ausreichende und vor allem auch Planung ermöglichende langfristige Finanzierung? Und nicht erst jetzt, sondern schon seit Jahrzehnten.
Ich denke, dazu müssen wir die gesellschaftlichen Macht- und Gewaltverhältnisse in den Blick nehmen. Maria Rösslhumer sprach zurecht auf der Pressekonferenz vom patriarchalen Virus, ich ergänze ihn um den zugleich kapitalistischen Virus, auf dem das System aufgebaut ist.
Die Covidkrise macht deutlich, das patriarchale kapitalistische System funktioniert nur durch immer wieder neu erzeugte Ungleichheit und Spaltung der Gesellschaft. Nur indem man die Interessen der 99% in scheinbare Widersprüche bringt, können sich die Interessen von 1% durchsetzen. Die so ausgeübte systemische erzeugt individuelle Gewalt, was keineswegs die Taten rechtfertigt. Aber wenn eine Regierung Frauen und Kinder, Schutzbedürftige brutalst aus den Betten holt und abschiebt, welche Botschaft sendet sie dann aus?
Unser Kampf gegen Femizide in der ganzen Welt muss eingebettet sein im Kampf gegen die systemische Gewalt, die durch wachsende soziale Ungleichheit gekennzeichnet ist, und durch Wachstumsfetischismus unsere ökologischen Grundlagen in den Kollaps treibt.
Das sind die Anliegen der Plattform seit 2010 und im Chat findet ihr den Link auf unsere Homepage, unseren nächsten Plenumstermin und den Hinweis auf die Initiative von femmes fiscal für mehr Care, eine Initiative für ein feministisches Konjunkturpaket aber dazu gleich mehr von Elisabeth. Danke!

 

Spendenaufruf: Pro Choice Austria unterstützt den Fundraiser von Ciocia Wienia

Am 27. Januar hat das polnische Verfassungsgericht das Urteil vom 22. Oktober 2020 veröffentlicht, wonach Abtreibung aufgrund von schwerer Missbildung des Fötus verfassungswidrig ist. Von nun an ist Abtreibung in Polen fast vollständig kriminalisiert. Viele suchen deshalb Hilfe im Ausland.

Die ehrenamtlichen Aktivist*innen von Ciocia Wienia unterstützen sie dabei: Sie informieren, beraten und begleiten die betroffenen Personen zu ihrem Termin, wo sie in vielen Fällen auch dolmetschen.

Bleiben die Kosten: Gut 550 Euro kostet der Eingriff, dazu kommen die Reisekosten. Für mittellose Personen übernimmt Ciocia Wienia diese Ausgaben teilweise oder zur Gänze. Und dieses Geld muss vollständig durch Spenden aufgebracht werden.

Also, wenn ihr könnt: Put your money where your <3 is und spendet – am besten gleich jetzt, denn es wird dringend gebraucht!

GoFundMe-Link: https://www.gofundme.com/f/support-ciocia-wienia

Den Spendenaufruf von Pro Choice Austria für Ciocia Wienia findet ihr auch auf Facebook und Instagram.

#Abtreibung #Schwangerschaftsabbruch #czarnyprotest #strajkkobiet #ProChoice #LegalnaAborcja #AborcjaBezGranic #AbortionWithoutBorders

 

Bedingungsloses Grundeinkommen

Eine Buchempfehlung:

Barbara Prainsack
Vom Wert des Menschen
Warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen
Antworten zur Zukunft der Arbeit und des Sozialsystems

Brandstätter Verlag

Es gibt eine europäische Initiative zur Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens zum Unterschreiben: eci-ubi.eu/

 

Der Verein „Feministische Alleinerzieherinnen“

hat eine neue Webseite: https://verein-fema.at
Schaut rein!

 

Handbuch ORGANISIERT EUCH! Zusammen die Stadt verändern

Die Urban Equipe ist ein Zusammenschluss aus Urbanist*innen, Raumplaner*innen und sonstigen Enthusiast*innen. Als Verein setzen wir uns für stärkeren Wissensaustausch und mehr Mitwirkung in der Stadtentwicklung ein.
ORGANISIERT EUCH! ist ein gemeinsames Projekt von den Kompliz*innen Urban Equipe & Kollektiv Raumstation und vielen weiteren.
ORGANISIERT EUCH! Zusammen die Stadt verändern
Inhalt: Wie können sich Kollektive organisieren, Räume finden, Entscheidungen treffen, mit Behörden umgehen und so weiter? Auf 350 Seiten haben wir die Erfahrungen von über 20 Kollektiven in Anleitungen, Vorlagen und weiteren hilfreichen Werkzeugen zusammengetragen. Wir wollen, dass dieses Wissen alle erreicht, die es brauchen. Deshalb machen wir ein Crowdfunding. Hol dir jetzt ein Handbuch und unterstütze uns dabei, die Wissens-Welle anzustoßen unter: www.crowdify.net/de/projekt/organisiert-euch

 

Solidarität mit den FZ-Frauen

Stellungnahme des FZ_26.9.20 bezüglich der geplanten Zerstörung des FZ durch die Stadt Wien
sowohl mittels eines illegitimen Mietvertrages
den der Verein WUK (Währingerstr. 59, Stiege 1-5) über das gesamt Gebäude Währingerstraße 59 und somit auch über die Räumlichkeiten des FZ (Währingerstraße 59, Stiege 6) abgeschlossen hat,
als auch mittels Sanierungsmaßnahmen des Gebäudes Währingersstraße 59, die den Profitinteressen der Stadt Wien und der kommerziellen Interessen der WUK-Betriebe dient.

Der Kampf geht weiter!
Und wir brauchen deine/eure Solidarität!!!

Weitere Informationen:

* FZ-Frauen und Freundinnen besuchten Stadträtin Gaál, um mit ihr ein öffentlikches Gespräch zu führen.
Stadträtin Gaál lässt Frauen mit Polizei und Rathauswache aus dem Rathaus räumen.
Mehr dazu auf Facebook

* Pressekonferenz 30.9.20, im Anschluss eine Gespräches mit Hr. Kovacs/MA34
Wien TV (Langfassung) auf Youtube
Kurzfassung auf Youtube

* Protestseite „FZ bleibt“ auf Facebook

* Eine Kurzfassung zur Geschichte des FZ: als pdf hier zu lesen
(veröffentlicht in der feministischen FrauenLesbenZeitschrift „Krampfader“)

* Solidaritätserklärung des WAS_Wiener ArbeiterInnenSyndicat hier

 

RED Silence Finale am 19. September 2020

Über Aikos letzten Tag lest bitte hier!

Tag 19 bei RED Silence

Heidi Ambrosch für die Plattform 20000 Frauen, Rosemarie Ertl für das Netzwerk Frauen- und Mädchenberatungsstellen Österreich, Elisabeth Klatzer für Femme Fiscal, Yasmin Lari für redsilencee, Rosa Logar für die Wiener Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Petra Paul und ich für OBRA – One Billion Rising Austria, Teresa Ulleram und noch mehr Vertreter*innen für die Allianz GewaltFREILeben! Da die meisten von uns mehrere Hüte tragen, war so der Österreichische Frauenring mit anwesend.

Hier zum Blog und den Fotos von Petra Paul

Petition „Feministisches Konjunkturpaket“

Eine Initative von Femme Fiscale. Femme Fiscale ist eine Initiative von Gruppen und Netzwerken, die sich für geschlechtergerechte Steuer- und Budgetpolitik einsetzt. Die Plattform 20000frauen ist Teil dieses Netzwerkes.

©Bettina Frenzel/Femme Fiscale

Die Kosten und Belastungen durch die Corona-Krise sind sehr ungleich verteilt. Frauen und Männer in systemrelevanten Berufen haben unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen die wichtigsten Bereiche unseres Alltags aufrechterhalten.

Besonders die meist schlecht – oder unbezahlte – Arbeit von Frauen hat uns durch die Krise gebracht. Auch den Ausfall von Schulen und Kindergärten haben oftmals Frauen durch zusätzliche unbezahlte Betreuungsarbeit kompensiert. Das hat für Frauen hohe Kosten verursacht: weniger Zeit für bezahlte Arbeit, Vielfachbelastungen, die sie an ihre Grenzen bringen und langfristig negative Folgen für ihre soziale Absicherung und Pensionen.

Die aktuelle Krisenpolitik ist blind für diese Belastungen! Jene, die weniger oder nicht von der Krise betroffen sind, werden großzügig mit Förderungen bedacht. Die Hauptbetroffenen bekommen nichts oder einmalige Bröserl ins Börserl.

Das ist menschlich und volkswirtschaftlich der falsche Weg. Fordern Sie mit uns ein feministisches Konjunkturpaket:

Weiter zur Petition!

Presseaussendung Feministisches Konjunkturpaket 24.7.2020

 

Profil: Elfriede Hammerl bringt es wieder mal auf den Punkt! Danke!

/www.profil.at/

 

WICHTIG: Petition „Die Corona-Krise darf nicht auf Kosten von Frauen gehen“

Unbedingt lesen und unterschreiben:
https://www.parlament.gv.at/SEC/Zustimmen.shtml?ityp=PET&gpCode=XXVII&inr=15

 

song „systemrelevant“

Ein unglaublich guter Song:
https://soundcloud.com/user-206501834

dank an:
christine abdel-halim (text und musik, gesang)
gabi plattner (gesang)
mo krenner (gesang)
mar_ry anegg (trompete)
elli jürschick (geige)
stefan wolf (gitarre, aufnahmeleitung)
andi schiffer (drums)

initiatorin: judith klemenc

 

14. März 2020 – 15 Jahre muslimisch-feministische Arbeit in Österreich

Statement der Plattform 20000frauen für die Gruppe „Junge Musliminnen Österreich“

Im aktuellen Spätkapitalismus werden kollektive Kämpfe fragmentiert, individualisiert und Solidaritäten in Konkurrenz-Achsen verschoben. Die Plattform 20000frauen gründete sich zur Bündelung der vielfach geforderten Frauenrechte, die in Europa des satten Westens seit mehr als 100 Jahren – unterbrochen durch die Weltkriege und Überwachungsregimes – auf konkrete Umsetzung drängen. Vielfach erkämpfe Rechte müssen immer wieder verteidigt werden. In einer weißen Hegemonie gelten Ausschlussprinzipien, die wir in einer zunehmend transnationalen Welt nicht nur in Frage stellen, sondern bekämpfen.
Die Forderungen sind immer die Gleichen: Menschenrechte als Frauenrechte, Arbeitsgleichheit, Lohnsicherheit, Abrüstung und eine feministische nachhaltige Ökonomie als weltweite Alternative zum aktuellen endzeitigen Raubtierkapitalismus im Dienste weniger Konzerne und Rüstungsindustrien; Freiheit der Körper, Gewaltlosigkeit als Lebensprinzip des Privaten Raums, Antisexismen und Antirassismen als Leitkultur des 21. Jahrhundert.
Als Feministinnen sind wir skeptisch gegenüber allen Religionen, wenn auch jede Frau das Recht auf ihren freien Glauben und die Sichtbarkeit von Symbolen ihres Glaubens hat. Wenn Religionen männliche Vorherrschaft abbilden, sind sie Gefängnisse des Geistes für Frauen, die in Freiheit leben wollen. Staatliche Vorherrschaft muss im Dienste von Fraueninteresse stehen, die alle Ebenen der Intersektionalität und damit die Verschiedenheit von Frauen als Bürgerinnen achtet. Wir wünschen unseren muslimischen Schwestern alles Gute, viel Kraft und Beharrlichkeit gegen den antimuslimischen Wind, der keine Naturgewalt, sondern Ausdruck von Chauvinismus, Nationalismus und Kleingeistigkeit ist. Wir stehen zu Euch, wir stehen mit Euch, nicht weil wir gleich sind, sondern weil wir Feministinnen sind.

Seit 2005 setzen sich die Jungen Musliminnen Österreich für Gleichstellung und Chancengleichheit ein. Das Jubiläum ist ein Anlass,
15 Jahre muslimisch-feministische Arbeit in Österreich
zu würdigen, und den Zusammenhalt zu stärken.
Wir laden Sie herzlich ein, das Jubiläum digital mit uns zu feiern!
Das Motto lautet:
Selbst. Bestimmt. Frau.
Wann: Samstag, 4. Juli 2020, 18 Uhr
Wo: Online, Link zu finden auf www.jmoe.at

 

Zugang für 24-Stunden-Betreuer*innen zu den Härtefallfonds

„Sehr geehrter Herr Bundesminister Mag. Gernot Blümel,
sehr geehrte Frau Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck,
in Österreich arbeiten über 60.000 24-Stunden-PersonenbetreuerInnen. Der Großteil davon sind Migrant*innen aus Ländern wie Rumänien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien oder Polen. Sie
kümmern sich um die Eltern und Großeltern in Österreich – tags und nachts, 24 Stunden, rund um die Uhr. Sie machen eine sehr wichtige, aber auch eine sehr anstrengende und oft einsame Arbeit.
…“

Hier weiterlesen: Offener Brief DREPT

Standard-Artikel zum Thema, 29.4.2020

Petition zum Unterschreiben hier: mein.aufstehn.at

 

Große Töchter – Der feministische Podcast für Österreich

Was bedeuten Ausgangsbeschränkungen für ungewollt Schwangere? Wie kommen Frauen unter Quarantäne an einen Schwangerschaftsabbruch? Wohin kann man sich wenden? Darüber hat Beatrice Frasl mit Louise Beckershaus und Pamela Huck von Pro Choice Austria gesprochen!

Hier weiter!

 

Offener Brief der Plattform für menschliche Asylpolitik: Messehalle für Geflüchtete aus den griechischen Lagern öffnen!

Folgender offene Brief wurde an Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Innenminister Karl Nehammer, Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Bürgermeister Michael Ludwig, Vizebürgermeisterin Birgit Hebein und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker geschickt: Offener Brief als pdf

Wer diesen Brief auch unterzeichnen und verbreiten möchte, kann dies hier tun:
https://mein.aufstehn.at/petitions/fluchtlinge-in-die-messehalle

 

Pro-Choice in Zeiten des Corona Virus

DRINGEND:::Unterstützungsaufruf für Schwangere in besonderen Notlagen hier:
CHANGES for women ist ein unabhängiger Verein bestehend aus Privatpersonen, der es sich zur Aufgabe macht, ungewollt Schwangere in finanziellen Notsituationen beim Zugang zu einem Schwangerschaftsabbruch schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Da wir unsere Unterstützungsleistungen zu 100% aus Spenden finanzieren sind wir besonders in diesen Zeiten dringend auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Changes for women: Unterstützen Sie bitte jetzt hier!

ORF: ZIB-Nacht vom 14. April 2020:
Schwangerschaftsabbrüche in Corona-Zeiten

Zeitungsartikel zum Thema:
Der Standard: Coronavirus-Krise verschärft die Lage ungewollt Schwangerer

In Deutschland: #AbortionInCrisis – Sicherer Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen auch in der Corona-Krise

Nicht in Österreich oder Deutschland. Aber hier: BBC-News
Coronavirus: Home abortions approved during outbreak

Pro Choice auf Facebook!

 

20. März 2020 Femme Fiscale: Feministische Budgetrede

Je mehr wir in unser Gesundheitssystem investieren, desto mehr Menschenleben werden wir retten!

Sofort-Rettungsmaßnahmen: 1000 Posten zusätzlich für Gesundheitspersonal & 5.000,- Euro Krisenhilfe für alle Menschen in Österreich und in der EU

Hier geht es direkt zur feministischen Budgetrede!

Mehr lesen hier!

 

CORONA: Bärbel Danneberg, langjährige Aktivistin der 20000frauen, in zwei Artikeln in der Volksstimme zum Coronavirus

Huch Risikogruppe – B. Danneberg in der Volksstimme 4/20

Schmonzette – Standby-Modus – B.Danneberg in Volksstimme 4/20

 

Andere wichtige Briefe und Apelle

Brief österreichischer Künstler_innen: http://menschliche-asylpolitik.at/kein-wegsehen-kein-verschweigen-kein-krieg-und-keine-polizeigewalt-gegen-fluchtlinge

Appell von Suanne Scholl: http://menschliche-asylpolitik.at/europa-schaem-dich/

 

Text von Luise Gubitzer zum Internationalen Frauentag am 8. März 2020

Int. Frauentag 2020, Einsame Helden von Luise Gubitzer

 

Transnationale Solidarität gegen Rassismus und Krieg

https://crossbordersolidarity.com

Die Plattform 20000frauen unterstützt das Bündnis Cross Border Solidarity

Fünf Jahre nach der sogenannten „Flüchtlingskrise“ und fast vier Jahre nach dem EU-Türkei-Deal werden wir erneut Zeug*innen der Gewalt, die durch sicherheitsorientierte Migrationspolitik verursacht wird. Seit dem vergangenen Donnerstag (27.02.2020) zogen tausende Menschen in Richtung der türkisch-griechischen Grenze, nachdem angekündigt wurde, dass Migrant*innen, die Europa erreichen wollen, von türkischer Seite nicht länger daran gehindert werden. Diese Ankündigung türkischer Regierungsbeamter erfolgte nach dem Tod von 33 türkischen Soldaten in der Region Idlib. Dort hat die Eskalation des Konflikts die Zahl der zivilen Todesopfer von Tag zu Tag rapide erhöht, offenkundig wurden grundlegende Infrastruktur- und Gesundheitseinrichtungen beschossen. Die türkische Regierung hält ihre Grenzen zu Syrien geschlossen, sieht jedoch keine Schwierigkeit darin, tausende Migrant*innen vor die Türen Europas zu drängen – wo sie in einem Schwebezustand verharren.
… weiterlesen hier!

 

14.1.2020: Frauenring: „Frauen gehören nicht integriert, sondern gleichgestellt“

„Frauen gehören nicht integriert, sondern gleichgestellt“: So formuliert Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, die Kritik an der Zusammenlegung von Frauen- und Integrationsthemen in einem Ressort. Anfang Jänner übernahm Susanne Raab (ÖVP) als neue Frauenministerin die Agenden von Übergangsministerin Ines Stilling.
Hier weiterlesen im Standard!

11.1.2020: Elfriede Hammerl: Integriert euch, Frauen!

Nicht so viel matschkern. Kopftuch ablegen. Sich nach der gläsernen Decke strecken.
Die Frauenpolitik gehört jetzt zum Integrationsministerium. Das lässt drei mögliche Interpretationen zu. Die erste: Die Regierung glaubt, wir müssen uns darauf einrichten, dass sich in nächster Zeit eine neue Menschengruppe bei uns ansiedeln wird, die Frauen heißt.
Die zweite: Die Regierung weiß, dass es bei uns schon Frauen gibt, betrachtet sie aber generell als unangepasste Spezies, der es an der Fähigkeit mangelt, sich akzeptabel in die bestehende Gesellschaft einzufügen. Deswegen soll ihnen vermittelt werden, …

Elfriede Hammerls Interpretation des „Integrationsministeriums für Frauen“ hier im Profil lesen!

 

Initiative gegen Rückkehrzentren

Die Plattform 20000frauen unterstützen den Appell an die Bundesregierung, die österreichische Öffentlichkeit und die Zivilgesellschaft, menschenunwürdige Zustände in Rückkehrzentren zu beenden und die Einrichtungen jetzt zu schließen!
www.rueckkehrzentrenschliessen.org
Bitte verbreitet den Link und unterzeichnet den Appell!

 

OMAS on aIR

Seit ein paar Monaten gibt es in Salzburg die OMAS on AIR.
(radiofabrik.at – OMAS on AIR)
Sendungen zum Nachhören findet Ihr hiewr und im Archiv der freien Radios unter https://cba.fro.at/series/omas-on-air
Wir wünschen Hörgenuss!

 

#keinenmilimeter

Es geht um alles. Um die Angriffe der GegnerInnen des straffreien Schwangerschaftsabruchs: Hier unterschreiben! Dazu die Stellungnahme unserer Pro Choice- Aktivistinnen

 

Aktionsbündnis Frieden, aktive Neutralität & Gewaltfreiheit

Wir gehören dazu!
http://abfang.org

9. Februar 2014 More